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FAQ

1. Einschreibung in SaniPro
Der Arbeitgeber nimmt die Einschreibung der eigenen Bediensteten, aufgrund des entsprechenden Abkommens vor.

2. Beiträge zu Lasten des Arbeitgebers
Die Beitragszahlung ist zu Lasten der Arbeitgeber. Der monatliche Beitragssatz beträgt pro Bedienstetem/r 9,47 €.

3. Einschreibung der Familienangehörigen:
Gegenwärtig sieht SaniPro die Ausdehnung der Absicherung auf die Familienangehörigen des Eingeschriebenen nicht vor, da sich die Absicherung ausschließlich auf den/die Eingeschriebene/n selbst bezieht. Der Verwaltungsrat von SaniPro wird in Zukunft die Umsetzbarkeit der Ausdehnung der Absicherung auf die Familienmitglieder der Eingeschriebenen prüfen.

4. Beendigung des Arbeitsverhältnisses:
Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses (zum Beispiel Kündigung, Pensionierung, Entlassung…) kann der/die in SaniPro eingeschriebene Bedienstete gegenwärtig nicht die freiwillige Fortzahlung der Einschreibung beantragen, da eine freiwillige Fortzahlung auf eigene Kosten nicht möglich ist. Aus diesem Grund ist er/sie nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses kein/e Fondseingeschriebene/r mehr und wird vom Fonds für jene Zeiträume, für welche die Beitragszahlung erbracht worden ist, die entsprechenden Leistungen erhalten.

5. Bestehen eines weiteren Versicherungsschutzes:
Der/die Eingeschriebene, sofern ein anderer Versicherungsschutz bestehen sollte, muss die entsprechenden Angaben zu diesem Versicherungsschutzes auf dem Rückerstattungsformular angeben. Die Rückerstattung wird auf den zu seinen/ihren Lasten gebliebenen Teil (nach Abzug der Auszahlung des anderen Versicherungsschutzes) erfolgen.

6. Abzug der Gesundheitsausgaben bei der Einkommenssteuererklärung bei Rückerstattung:

Der/die Eingeschriebene kann bei der Einkommenssteuererklärung nur jene Gesundheitsausgaben in Abzug bringen, welche nicht vom Fonds rückerstattet worden sind. In Abzug können jene Ausgaben gebracht werden, welche zu seinen/ihren Lasten geblieben sind und nicht vom Fonds rückerstattet worden sind. Zum Beispiel: Erhält der Eingeschriebene eine Rückerstattung von SaniPro in Höhe von 40 € für eine Gesundheitsausgabe in Höhe von € 100, kann dieser noch den Differenzbetrag der Gesundheitsausgabe in Höhe von € 60 in Abzug bringen.

Folgende beide Möglichkeiten sind vorgesehen:

  • Abzug der Rückerstattung des Fonds von den Gesundheitsausgaben;
  • Abzug der Gesamtsumme der Gesundheitsausgaben und anschließender Angabe bei der Steuererklärung der erhaltenen Rückerstattungen mit getrennter Besteuerung.

SaniPro wird den Eingeschriebenen, mittels der beauftragten Versicherungsgesellschaft eine Zusammenfassung der rückerstatteten Summen zur Verfügung stellen, damit der/die Eingeschriebene die Steuererklärung abfassen kann.

7. Auszahlung der Rückerstattung von SaniPro
SaniPro hat einen Versicherungsvertrag mit der spezialisierten Versicherungsgesellschaft Unisalute AG abgeschlossen. Aufgrund dieses Versicherungsvertrages wird der Eingeschriebene direkt die Rückerstattung über die Versicherungsgesellschaft Unisalute erhalten, welche den entsprechenden Betrag auf das Bankkonto des Eingeschriebenen überweisen wird.

8. Unterlagen für die Rückerstattung der Ausgaben
Die Unterlagen für die Rückerstattungen, welche die Gesundheitsausgabe belegen, müssen nicht in Original sein (es genügt eine Kopie).

9. Beginn des Gesundheitsversicherungsschutzes
Der Gesundheitsversicherungsschutz beginnt mit dem ersten Beitragsmonat. Falls die Beitragszahlung mit Jänner begonnen hat, beginnt der Versicherungsschutz mit 1. Jänner, und es können Ansuchen um Rückerstattung für Ausgaben mit Rechnungsdatum im Monat Jänner gestellt werden.

10. Beendigung des Gesundheitsversicherungsschutzes:
Der Gesundheitsversicherungsschutz endet mit dem ersten Monat nach Einzahlung der letzten Beitragszahlung für den betreffenden Eingeschriebenen. Falls die letzte Beitragszahlung für Juni 2019 vorgesehen ist, besteht für den Eingeschriebenen ab dem 1. Juli 2019 keine entsprechende Abdeckung mehr.